Baurecht

Baurecht · 19. April 2018
Der Architekt schuldet im Rahmen der Bauüberwaachung alle erforderlichen Tätigkeiten, um die mangelfreie Ausführung der zu überwachenden Bauleistungen zu gewährleisten. Dabei hat er den Bereichen besondere Aufmerksamkeit und Sorgfalt zu widmen, bei denen es erfahrungsgemäß besonders oft zu Mängeln in der Ausführung kommt. Besonders gefahrenträchtige Details der Bauausführung muss der Architekt in allen Einzelheiten mit dem ausführenden Unternehmen absprechen.

Baurecht · 03. Januar 2018
Das neue Bauvertragsrecht gilt für alle Verträge die ab dem 01.01.2018 geschlossen werden. Die Änderungen zum alten Recht sind erheblich.

Baurecht · 27. Oktober 2017
Das neue Bauvertragsrecht ab dem 01.01.2018 bringt für Handwerker deutliche verbesserte Möglichkeiten zur Sicherung des Vergütungsanspruchs. Das bislang bestehende Verbraucherprivileg entfällt (Ausnahme nur der Bereich des schlüsselfertigen Bauens). Bei konsequenter Anwendung der neuen Regeln kann der Druck auf zahlungsunwillige Auftraggeber enorm erhöht werden.
Baurecht · 05. Juli 2017
Macht der Auftragnehmer nach Kündigung des Bauvertrages eine Schlussrechnungsforderung unter Beifügung eines Aufmaßes geltend, muss der Auftraggeber substantiiert darlegen, weshalb das Aufmaß falsch ist. Hat der Auftraggeber kein eigenes Aufmaß erstellt und kann es auch nachträglich nicht mehr erstellt werden, ist das Aufmaß des Auftragnehmers Grundlage der Abrechnung.
Baurecht · 30. Mai 2017
Handwerker aufgepasst!!! Vielen Handwerkern ist vollständig unbekannt, dass Verbrauchern ein Widerrufsrecht zusteht, wenn der Auftrag außerhalb der Geschäftsräume geschlossen wird und es sich insbesondere nicht um dringende Reparaturarbeiten handelt (Bsp.: Sanierung eines Bades; neue Dacheindeckung; individuell gefertigte neue Küche; Malerarbeiten, landschaftsgärtnerische Arbeiten etc.). Das Widerrufsrecht besteht für 1 Jahr und 14 Tage, wenn eine ordnungsgemäße Widerrufsbelehrung fehlt.

Baurecht · 28. April 2017
Der Bauunternehmer bzw. Handwerker schuldet nicht nur das, was ausdrücklich vereinbart worden ist, sondern darüber hinaus die Erreichung des erkennbar bezweckten Erfolgs. Die Anforderungen an den Unternehmer sind hoch.

Baurecht · 18. November 2015
Offenbar geht nun auch das DIBt (Deutsches Institut für Bautechnik) von einer erhöhten Brandgefahr bei der Verwendung von Polystyrolplatten im Rahmen der Erstellung eines WDVS aus.

Baurecht · 01. September 2015
Immer wieder kommt es vor, dass Handwerker Bedenken gegen die Planung des Architekten haben, diesem die Bedenken mitteilen und der Architekt gleichwohl dazu "auffordert", entsprechend der vorgelegten Planung zu arbeiten. Der Handwerker führt seine Leistung dann nach Maßgabe der Planung aus und meint, für den Fall der Mangelhaftigkeit seiner Leistung wegen des (schriftlich oder mündlich) erteilten Hinweises von der Haftung befreit zu sein.
Baurecht · 08. Mai 2015
Die Klausel in allgemeinen Geschäftsbedingungen "Das gemeinschaftliche Eigentum wird für die Wohnungseigentümer durch einen vereidigten Sachverständigen abgenommen" ist nach § 9 Abs. 1 AGBG (jetzt: § 307 Abs. 1 BGB) unwirksam, weil sie dem einzelnen Erwerber nicht die Möglichkeit offen lässt, das Gemeinschaftseigentum selbst abzunehmen oder von einer Vertrauensperson eigener Wahl abnehmen zu lassen, sondern diesen unwiderruflich verpflichtet, mit der Abnahme einen Sachverständigen zu...

Baurecht · 08. Mai 2015
Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) bedürfen in NRW einer allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung oder einer Zustimmung im Einzelfall. Ein bauaufsichtliches Prüfzeugnis reicht nicht aus. Sind also etwa bei einem WDVS Materialien verschiedener Hersteller zum Einsatz gekommen...

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